17.08.12

Google-Earth-Satellit photographiert neue ägyptische Pyramiden

Dreieckige Schatten auf Luftbildaufnahmen verleiten die Forscher zu wilden Spekulationen. Das markanteste Bauwerk misst in der Kantenlänge 190 Meter und übertrifft damit sogar die Cheops-Pyramide. Eigentlich sind Satelliten, die für Google Earth die Welt von oben photographieren und mittels Zoom ungewollte Einblicke erlauben, inzwischen eher als Spionagewerkzeug verschrieen. Doch die hochauflösenden Bilder bieten auch für die Archäologen ungeahnte Möglichkeiten, potentielle Grabungsorte zu sondieren, die sonst nur schwer zugänglich wären. Einer dieser Grabungsorte könnte in der Nähe von Abu Sidhum in Oberägypten liegen: Die Satellitenarchäologin Angela Micol lokalisierte dort vier Erdhügel mit einer dreiecksähnlichen Spitze in der Mitte. Die größeren Hügel messen 76 Meter in der Länge, die kleineren Hügel 30 Meter. Der auffälligste Baukomplex übertrifft in seinen Dimensionen hingegen selbst die Cheops-Pyramide: Mit 190 Metern Kantenlänge ist sie dreimal so groß und misst noch an seiner erodierten Spitze knapp sechs Meter. Insbesondere die kleineren Hügel entsprechen mit ihrer Kantenlänge damit dem Standardmaß für Pyramiden aus der 13. Dynastie. Die zweite auffällige Stelle liegt knapp 100 Kilometer von der Fayoum-Oase entfernt: Dort hat der Satellit eine ähnliche, pyramidenförmige Aufschüttung photographiert, deren symmetrisches Zentrum laut Micol relativ eindeutig auf eine Pyramidenspitze hinweist. Für ihre Theorie könnte auch die günstige Lage dieses Erdhügels sprechen, der nur drei Kilometer von der antiken Stadt Dimai entfernt ist. Auch dort vermuten die Archäologen drei Pyramiden, angeordnet genauso wie ihre berühmten Vorbilder in Gizeh und gebaut aus dem für die Gegend typischen dunklen Lehm. Micol hofft, durch Infrarotaufnahmen noch weitere Details zu erkennen, bevor eine kostspielige Grabung in den Weg geleitet werden kann. Sicher ist auf jeden Fall, dass die satellitengestützte Forschung für die Archäologie immer wichtiger werden wird. So erkundet momentan eine US-Drohne in den Anden die antike Inka-Stadt Mawchu Llacta. Dimai selbst wurde von Ptolemaios II. Philadelphos (309 bis 246 v.Chr.) im dritten Jahrhundert gegründet. Seine Bedeutung als Handelszentrum lässt sich nicht nur an den den hohen Mauern messen (bis zu zehn Meter Höhe), sondern auch an der enormen Anzahl von Papyri und anderem Inschriftenmaterial, das dort bis jetzt gefunden wurde. Die Stadt wurde im dritten Jahrhundert nach Christus aus unbekannten Gründen aufgegeben. Quelle: Saskia Kerschbaum / g-geschichte.de

Steinskulpturenmuseum Fondation Kubach-Wilmsen in Bad Münster am Stein

Das 2010 eröffnete Gebäude ist das einzige zeitgenössische Steinskulpturenmuseum der Welt. In der Weinlandschaft des Nahetals mit Blick auf den Rotenfelsen, die Ebernburg, Norheim und den Rheingrafenstein hat es seinen Platz gefunden. VideoQuelle: koertes / http://www.cruciniacum.eu

13.08.12

XV. Römertage auf der Villa Borg (04.08.2012)

Am 04.08.2012 - 05.08.2012 fanden die XV. Römertage im Archäologiepark Römische Villa Borg statt.Händler, Handwerker, Militär schlugen auf dem Villengelände ihr Lager auf und präsentieren die antike Lebensart. Quelle: http://www.cruciniacum.eu

09.11.09

Monumente des Jenseits - Das Rätsel der Pyramiden

"Es gibt kein Bauwerk unter dem Himmel, das an Vollendung den Pyramiden Ägyptens gliche! Mein Auge erquickt sich an diesen einzigartigen Bauten, aber meine Gedanken quälen sich mit der Frage, was sie bedeuten sollen!" Sätze aus dem Mittelalter...


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Bier, Brot und Arbeit – Alltag im Alten Ägypten

Das Alte Ägypten ist nicht nur eine der ersten Hochkulturen der Welt - die Geschichte dieses Landes reicht über 5000 Jahre zurück - sondern auch eine, die am besten untersucht ist. Die Ägyptologie existiert seit Napoleons ägyptischem Feldzug, doch im Focus dieser Wissenschaft stand lange Zeit nur die reiche Oberschicht Ägyptens. Aber wie lebten damals die einfachen Leute? Die Quellen darüber sind oft mäßig und die Überreste meist gering. Dennoch ist es ansatzweise gelungen, das Wissen über die Arbeit und das Leben der Beamten und Handwerker zu konkretisieren. So spielten bei den Menschen im antiken Ägypten Kleidung, Kosmetik und Haartracht wohl eine große Rolle. Sogar der Speiseplan der alten Ägypter ist uns inzwischen bekannt, wie auch ihre Vorliebe für Wein und einer Art Bier.


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04.11.09

Ballistabauanleitung

Ich habe schon eine Zeitlang diesen Link und habe ihn heute wieder gefunden :D


Wie baue ich eine Ballista?


AchtunG: Es handelt sich um eine PDF-Seite.Hier ist der Link zum Adobe Reader 9.2


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28.10.09

Unterwasser-Stadt ist fast 6000 Jahre alt

Auf dem Meeresgrund vor der griechischen Halbinsel Peleponnes liegen die Überreste von Pavlopetri, die schon seit Jahrzehnten als älteste versunkene Stadt der Welt gilt. Doch ihre Anfänge liegen nicht in der Bronzezeit, wie Archäologen bisher annahmen, sondern schon in der späten Steinzeit. Das beweisen Keramikstücke, die Archäologen nun auf dem Gebiet fanden und die zwischen 5000 und 6000 Jahre alt sind.

Pavlopetri war einst 100 000 Quadratmeter groß, etwa die Hälfte der Fläche haben Nic Flemming vom National Oceanography Centre in Southampton und sein Team mittlerweile kartiert. Da viele Straßen und Häuser noch immer erkennbar sind, konnte sie den Plan der Hafenstadt fast vollständig rekonstruieren. Ganz in der Nähe machten die Forscher außerdem Schiffwracks und ihre verlorene Ladung aus. Demnächst wollen sie die Funde weiter untersuchen, um mehr über die Anfänge des Seehandels am Mittelmeer zu erfahren.

Flemming hatte Pavlopetri 1967 entdeckt, die Überreste wurden zunächst auf ein Alter von 4000 Jahren geschätzt. Die Stadt existierte noch bis etwa 1000 v. Chr., warum sie danach im Meer versank, ist unklar. Laut Geologen könnte ihr Untergang mit einem Anstieg des Meeresspiegels oder einem Erdbeben zusammenhängen.


National Oceanography Centre


Quelle: spektrumdirekt.de