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06.08.09

Regisseur Costa-Gavras empört über Kürzung von Museumsfilm

Athen — Der griechisch-französische Filmemacher Constantin Costa-Gavras hat scharf gegen die Kürzung eines Films von ihm protestiert, der im neuen Akropolis-Museum in Athen gezeigt wird. Die Kürzung sei eine "nicht hinnehmbare Zensur", sagte Costa-Gavras griechischen Medienberichten zufolge. Die Entscheidung sei auf Druck der machtvollen griechisch-orthodoxen Kirche erfolgt, kritisierte der Regisseur. Vertreter des Kulturministeriums und des Museums hatten angeordnet, aus dem 13 Minuten langen Animationsfilm eine anderthalbminütige Sequenz herauszuschneiden.

In der Szene ist zu sehen, wie Christen mit Leitern den Parthenon-Tempel erklimmen, um Darstellungen zu zerstören und Statuen zu entfernen. Der Zeitung "Eleftherotypia" zufolge begründeten die Behörden die Entfernung der Filmszene damit, dass Besucher durch die Darstellung "verärgert" worden seien. Costa-Gavras zeigte sich empört und sagte, er habe lediglich nachprüfbare historische Fakten dargestellt. Auch die größte Oppositionspartei PASOK kritisierte die Kürzung des Films.

Quelle: google.com/hostednews

23.06.09

Akropolis Museum: Begegnung mit der Antike

Athen - «Ich habe Menschen gesehen, die vor Freude geweint haben, als sie das neue Akropolis-Museum betraten», sagt ein Wächter zwei Tage vor der feierlichen Eröffnung des neuen Akropolis-Großmuseums an diesem Samstag.






Nur wenige, griechische Journalisten etwa, Archäologen und Architekten durften das Museum im Voraus besichtigen. «Ein Traum wird wahr. Wir sind gerührt», sagt eine junge Architektin, die seit Jahren auf der Akropolis arbeitet. Das einzig negative: Teile des Frieses der Akropolis liegen immer noch im Britischen Museum in London. Die Eröffnung des neuen Museums will Athen am Samstagabend ganz groß feiern und Bilder des Festes in alle Welt übertragen. Staats- und Regierungschefs aus mindestens 20 Ländern Europas und rund ums Mittelmeer sind eingeladen.

Das neue Museum am Fuß der Akropolis hat drei Stockwerke und eine Fläche von insgesamt 25 000 Quadratmetern. Vom Dach aus bietet sich dem Besucher ein Rundumblick über die Stadt bis hin zum Meer. «Das antike Athen war dem Meer und dem Handel zugewandt. Das haben wir hier berücksichtigt», sagte Alexander Mantis, Chef der Akropolis.

Der Bau des größtenteils aus Stahl und Glas errichteten monumentalen Gebäudes hat mehr als elf Jahre gedauert. Vom Museum aus ist die Akropolis zu sehen. Der Blick geht aber auch hinunter bis zu den Fundamenten des Gebäudes. So können sich im Erdgeschoss nur Schwindelfreie sicher über das Kunststoffglas des Fußbodens bewegen, der etwa acht Meter über den Fundamenten zu schweben schein. Die Säulen des Museums ruhen auf Ausgrabungen - auf Mauern von Wohnhäuser aus der Antike bis ins 13. Jahrhundert. Die Pläne entwarf der Schweizer Stararchitekt Bernard Tschumi.

Im ersten Stock wird der Besucher überrascht: Dutzende Statuen begegnen ihm ohne Absperrungen, ohne Gitter und ohne Glasschutz wie lebende Menschen. «Hier ist die Antike auf Augenhöhe zu sehen», sagt eine Besucherin.

Mit der großen Eröffnungsfeier will Athen auch Großbritannien weiter unter Druck setzen, die dort liegenden Teile des antiken Parthenon-Fries zurückzugeben. «Sie gehören hierher», hatte in den 1980-er Jahren die griechische Schauspielerin und sozialistische Kulturministerin Melina Merkouri («Sonntags nie») immer wieder gesagt und damit einen Streit zwischen Athen und London ausgelöst. Anfang des 19. Jahrhunderts hatte der damalige britische Botschafter in Istanbul, Lord Elgin, die am besten erhaltenen Teile des Parthenons und anderer Denkmäler der Akropolis demontiert und nach England gebracht.

56 der 96 Platten des Parthenon-Frieses befinden sich bis heute im Britischen Museum in London. Im neuen Akropolis Museum sind sie Teile als Duplikate aus strahlend weißem Marmor dargestellt, um ihr Fehlen zu unterstreichen. Das Britische Museum hatte bislang argumentiert, in Athen gebe es keinen geeigneten Aufbewahrungsplatz für die Relikte. Dieser Mangel sei mit dem neuen Museum nun beseitigt, meinen die Griechen.

Im dritten Stock des Museums können die Besucher die echten und die Duplikate der fehlenden Fries- und Metopenteile vergleichen. «Wir haben Geduld. Wir warten. Für uns ist das Wichtigste, was die Besucher sagen werden. Wir wollen alle überzeugen, dass wir hier unser Bestes gegeben haben», sagt der Chef der Akropolis, Alexander Mantis.

Quelle: de.news.yahoo.com


Offizielle Website des Museums

13.11.08

Teil des Parthenonfriesen als Leihgabe nach Athen

Athen - Der Vatikan hat eine antike Skulptur aus dem Parthenonfries als Leihgabe für ein Jahr nach Griechenland geschickt. Beim Empfang des Kunstwerks sagte Kulturminister Michalis Liapis am Mittwoch in Athen, er hoffe, dass diese Geste einen Vorbildcharakter für andere haben werde.

Bei der Skulptur handelt es sich um den 24 mal 25 Zentimeter großen Kopf eines Jugendlichen. Er entstand zwischen 445 und 438 v.Chr. und gehörte zu einer Figur, die der Athener Stadtgöttin Pallas Athena Süßigkeiten reichte.

Der Parthenonfries war der Skulpturenschmuck des Tempels dieser Göttin in Athen. Der größte Teil des Frieses wurde 1801 von dem britischen Diplomaten Lord Elgin nach London gebracht, wo die Stücke heute im British Museum ausgestellt sind. Die griechische Regierung fordert schon lange die Rückgabe des antiken Kunstwerks.

Eine Sprecherin des Museums, Hannah Boulton, sagte jedoch, die Position des Museums zu den «Elgin Marbles» habe sich nicht geändert. Da es sich bei der Skulptur aus dem Vatikan nur um eine Leihgabe handle, bedeute dies nicht, dass sich damit der Druck auf das British Museum verstärkt habe.

Die Skulptur wurde aus dem Museo Gregoriano Etrusco des Vatikans nach Athen gebracht. Der für die Antikenabteilung zuständige Kustos Giandomenico Spinola sagte, die Leihgabe werde möglicherweise verlängert. Es sei denkbar, dass zwei weitere Stücke des Parthenonfrieses ausgeliehen würden. «Die Stücke sind das Eigentum des Papstes, und das liegt in seiner Entscheidung», sagte Spinola.

Vor zwei Jahren gab die Universität Heidelberg ein Stück des Parthenonfrieses an Athen zurück. Im September folgte ein weiteres Teil aus einem Museum in Palermo. Die Bemühungen Griechenlands um den Parthenonfries stehen in Zusammenhang mit dem Bau des Neuen Akropolis-Museums in Athen, das im März kommenden Jahres eröffnet werden soll.

Quelle: net-tribune.de

11.10.08

Der Parthenon

Vor über 2.500 Jahren entstand der Parthenon auf der Athener Akropolis als Tempel für die Göttin Athene. Im Laufe der Geschichte wurde er von Erdbeben erschüttert, angezündet und mehrfach umgebaut. Heute stellt sich die Frage, wie es den Griechen der Antike möglich war, dieses architektonische Meisterwerk ohne moderne technische Hilfsmittel zu errichten.

Der Parthenon gilt seit mehr als 2.500 Jahren als Inbegriff der Schönheit und Perfektion. Er wurde auf der Athener Akropolis zu Ehren der Stadtgöttin Pallas Athene als Dank für die Rettung Athens vor den Persern errichtet. Im Laufe seiner Geschichte wurde das Gebäude beschossen, in Flammen gesetzt, von Erdbeben erschüttert, seiner Skulpturen beraubt und durch katastrophale Renovierungen entstellt.
Nun will ein Team von Architekten und Restauratoren dieses einmalige Bauwerk retten. Doch dazu muss es zunächst einige Rätsel lösen. Wie gelang es den alten Griechen, innerhalb von weniger als neun Jahren ein Bauwerk derartigen Ausmaßes mit millimetergenauer Präzision zu errichten? Welche Techniken und Werkzeuge setzten sie ein? Die Suche nach Antworten auf diese Fragen führt an die Wiege der europäischen Kultur und in die Entstehungszeit von Mathematik, Philosophie, Tragödie und Demokratie.


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20.04.08

Parthenon Marbles Battle

The Parthenon is among the greatest national treasures of Greece, but important parts of it have been displayed at the British Museum in London for two centuries. Should they be returned to Athens?


19.04.08

3D Scanning of Parthenon

The animation The Parthenon uses new computer graphics research to present an interpretation of the history of the Parthenon and its sculptures. The film begins with models of the Parthenon’s frieze, metopes, and pediment sculptures obtained using a structured light 3D scanning. A Christian column carving and a Turkish-era cannonball impact were recorded on-site using photometric stereo. With high dynamic range timelapse illumination, a complete day of light is simulated on a 90-million polygon model of the Parthenon obtained through laser scanning. Inverse global illumination reflectometry techniques were used to recover lighting-independent texture maps for the Parthenon, and renderings were created using Monte-Carlo based global illumination. The sunset is shown from a virtual reconstruction of the Erechtheion featuring scanned models of the Caryatid figures. A 3D model of the Parthenon Gallery in the British Museum created using photogrammetry is used to show the current location of most of the Parthenon’s remaining sculptures. High dynamic °range lighting and image-based rendering are used to create virtual camera moves within the virtual version of the museum. The final sequence uses all of these techniques together to perform several crossdissolves between the sculptures in the museum and the locations they once occupied on the Parthenon.

The textured 3D model of the Parthenon was produced using novel techniques described in “Estimating Surface Reflectance Properties of a Complex Scene under Captured Natural Illumination”. The paper describes the reflectometry techniques used for building the textured 3D model of the Parthenon from laser scans, digital photographs, and incident illumination measurements taken on site. The outdoor scenes are lit with captured real-world outdoor illumination using new techniques.




°Da der Film ohne Ton war habe ich ihn mit dem sOng Medieval Total War - Arab Mobilize vertont.

08.03.08

The Parthenon

The Parthenon, located on the Acropolis in Athens, Greece, was built as a temple to Athena and completed around 432 BC. This building is noted both for its architectural refinement and its numerous sculptural decorations. The three main types consist of the frieze, the metopes and the pediment sculptures. Today, nearly none of the original sculptures remain in situ on the Parthenon. Many have been damaged or destroyed, the remaining pieces have been moved to museums around the world