Mitten im Herzen von Peking liegt hinter hohen Mauern versteckt ein geheimnisvoller Palast, einfachen Leuten war hier über Jahrhunderte der Zutritt verwehrt. Hinter gewaltigen Toren erstreckt sich eine eigene Welt, eine riesige Anlage, abgeschlossen und fremd: die Verbotene Stadt. Von hier aus regierte der chinesische Kaiser umgeben von seinem Hofstaat mit 4.000 Angehörigen. Der Film führt durch die Tore in das Innere der "Verbotenen Stadt" und erzählt die Geschichte der Verlegung der Hauptstadt Chinas und der Entstehung der größten Palastanlage der Welt. Die alten Chinesen hielten die große Mauer für einen Drachen, aus dessen geschwungenem Schweif die Nation entsprungen ist. Zahlreiche Sagen ranken sich um sie, dabei ist ihre wahre Geschichte noch erstaunlicher als alle Fabeln. Mit fast fünftausend Kilometern Länge übertrifft die Große Mauer alle von Menschen errichteten Bauwerke. Ursprünglich war sie gar nicht als ein Bauwerk geplant. Denn zunächst hatten Herrscher konkurrierender Königreiche im Norden Chinas einzelne Schutzwälle errichtet. Sie sollten die barbarischen Horden aus dem Norden daran hindern, in ihr Land einzudringen. Die Teilstücke wurden ab dem 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung miteinander zu einer Mauer verbunden.
15.07.08
Chinas Zentren - Die verbotene Stadt und die große Mauer
Tags: Asien, China, Dokumentation, Kultur, Schätze der Welt, Städte
18.05.08
Die verbotene Stadt
Die verbotene Stadt, 500 Jahre lang das Machtzentrum des chinesischen Reiches, liegt im Herzen Pekings. Von 1420 bis 1912 lebten dort 24 chinesische Kaiser. Sie war nicht bloß Residenzpalast, sondern eine Stadt in der Stadt, Sitz einer riesigen Regierungsbürokratie, die über das Land herrschte, das heute das bevölkerungsreichste der Erde ist.
Die Stadt, die Gerüchten zufolge 9.999 Räume haben soll, stellt die weltgrößte
Palastanlage dar.
Die Palastgebäude, fast vollkommen aus Holz, wurden in ihrer Gesamtheit von den Vereinten Nationen zur Weltkulturstätte ernannt. Es handelte sich im wahrsten Sinne des Wortes um eine "verbotene" Stadt. Jahrhundertelang war nur dem Kaiser, seiner Familie sowie seinen ranghöchsten Beamten und Dienern der Zutritt erlaubt. Jedem, der in die heiligen Bereiche eindrang, drohte die Hinrichtung.
Der Film begibt sich mitten hinein in das Herz des Palastes, um fantastische Bilder seiner prächtigen Gebäude zu liefern und die Geheimnisse seiner ehemaligen Bewohner zu enthüllen.
Im 20. Jahrhundert erlebte die verbotene Stadt eine bemerkenswerte Wandlung. Das Jahrhundert begann mit dem Ende einer Dynastie; der letzte Kaiser, Pu Yi, musste den Palast verlassen. Seine Abdankung 1912 markierte das Ende von zweitausend Jahren kaiserlicher Herrschaft in China - das Ende von 500 Jahren, in denen die verbotene Stadt das Machtzentrum des Reiches bildete.
In den 50er Jahren begann man mit der Renovierung und heute zählt die verbotene Stadt zu den großartigsten Kulturstätten der Welt. 600 Jahren nach Baubeginn der Originalanlage wird heute ein neues umfangreiches Restaurierungsprojekt durchgeführt. Der Film zeigt, welche bemerkenswerten und unerwarteten Entdeckungen während der Restaurierung gemacht wurden.
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Tags: Asien, China, Dokumentation
10.02.08
Chinas verbotene Stadt
Das Vermächtnis des Despoten
Die Verbotene Stadt im Herzen von Beijing ist eine Ikone des chinesischen Kaiserreichs und die Touristenattraktion der modernen Supermacht China. In der größten Palastanlage der Welt residierten 500 Jahre lang die allmächtigen Kaiser auf dem Drachenthron mit ihren Gemahlinnen und Konkubinen. Die Verbotene Stadt war mehr als die politische Schaltzentrale eines Weltreichs. Sie war das Zentrum des Universums. Dem Kaiser oblag es, die kosmische Harmonie zu bewahren, denn er galt als Sohn des Himmels. Der gottgleiche Anspruch manifestiert sich in jedem architektonischen Detail der Verbotenen Stadt.
Die Geschichte der Verbotenen Stadt beginnt mit einem Thronraub. Prinz Zhudi, als viertgeborener Sohn von der Thronfolge der Ming-Dynastie ausgeschlossen, reißt in einem blutigen Staatsstreich die Macht im Reich der Mitte an sich. 1402 stürzt er den rechtmäßigen Herrscher und lässt sich zum Kaiser von China ausrufen. Fortan führt er den Namen Yongle, "immerwährende Freude". Zur neuen Hauptstadt macht er seine Residenzstadt Beiping - Beijing. "Nördliche Hauptstadt", nennt er sie.
Tags: Asien, China, Dokumentation, Städte