Posts mit dem Label Podcast werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Podcast werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

09.11.09

Monumente des Jenseits - Das Rätsel der Pyramiden

"Es gibt kein Bauwerk unter dem Himmel, das an Vollendung den Pyramiden Ägyptens gliche! Mein Auge erquickt sich an diesen einzigartigen Bauten, aber meine Gedanken quälen sich mit der Frage, was sie bedeuten sollen!" Sätze aus dem Mittelalter...


[Sendung nachhören] zum Downloaden " Ziel speichern unter.."

Bier, Brot und Arbeit – Alltag im Alten Ägypten

Das Alte Ägypten ist nicht nur eine der ersten Hochkulturen der Welt - die Geschichte dieses Landes reicht über 5000 Jahre zurück - sondern auch eine, die am besten untersucht ist. Die Ägyptologie existiert seit Napoleons ägyptischem Feldzug, doch im Focus dieser Wissenschaft stand lange Zeit nur die reiche Oberschicht Ägyptens. Aber wie lebten damals die einfachen Leute? Die Quellen darüber sind oft mäßig und die Überreste meist gering. Dennoch ist es ansatzweise gelungen, das Wissen über die Arbeit und das Leben der Beamten und Handwerker zu konkretisieren. So spielten bei den Menschen im antiken Ägypten Kleidung, Kosmetik und Haartracht wohl eine große Rolle. Sogar der Speiseplan der alten Ägypter ist uns inzwischen bekannt, wie auch ihre Vorliebe für Wein und einer Art Bier.


[Sendung nachhören] zum Downloaden " Ziel speichern unter.."

26.10.09

Revolution von oben - Die Bauernbefreiung in Preußen

Im Jahre 1807 beginnt in Preußen ein Reformprojekt, das die Grundlagen der ständischen Gesellschaft für immer erschüttern und Deutschland den Weg ins Industriezeitalter ebnen sollte. Es ist eine Revolution von oben, unblutig ins Werk gesetzt von Staatsmännern, Verwaltungsfachleuten und Gelehrten, die Preußen nach der Niederlage gegen Napoleon wirtschaftlich auf die Beine stellen wollen. Die Bauernbefreiung ist nur ein Teil davon, aber ein wesentlicher: Denn Bauern erwirtschaften den Löwenanteil des Bruttosozialprodukts. Das Edikt vom 9. Oktober 1807 bereitet der drückenden Erbuntertänigkeit ein Ende und wirkt wie ein Donnerschlag


[Sendung nachhören] zum Downloaden " Ziel speichern unter.."

Das Judentum - Die Religion der Feste und Feiern

Pessach, Chanukka, Versöhnungstag und Laubhüttenfest sind für die meisten Nichtjuden heute bloß noch exotische Begriffe. Dabei haben die Feste der Juden das Beten, die Liturgie und den Kalender ihrer christlichen Mitbürger entscheidend geprägt.


[Sendung nachhören] zum Downloaden " Ziel speichern unter.."

05.09.09

Abraham - Vater des Glaubens

Juden, Christen und Muslime verehren den nomadischen Stammesfürsten Abraham aus Mesopotamien als Musterbeispiel eines vertrauensvollen Gesprächs mit Gott ...


[Sendung nachhören] zum Downloaden " Ziel speichern unter.."

25.07.09

Der Bußprediger vom Jordan - Johannes der Täufer

Johannes der Täufer stammte vermutlich aus einem Priestergeschlecht, predigte in der Wüste am Jordan im Stil der alten Propheten und wurde von König Herodes Antipas enthauptet ...


[Sendung nachhören] zum Downloaden " Ziel speichern unter.."

26.06.09

Johannes Calvin – Der Genfer Reformator

Mit 500 Jahren Abstand betrachtet, ist Johannes Calvins Wirken eine Erfolgsgeschichte und sein Nachwirken eine Sensation. Hundert Millionen Menschen weltweit folgen heute den Glaubenslehren des Reformators, der für die Schweiz und Frankreich war, was Martin Luther für die Deutschen verkörperte: ein Erneuerer des Glaubens und Gemeindelebens. Geboren wird Johannes Calvin als Jean Cauvin 1509 in der nordfranzösischen Stadt Noyon. Er studiert Theologie und Jura in Paris und Orléans und wendet sich nach einem Bekehrungserlebnis um 1534 der Reformation zu. Obwohl sein bekanntestes Lehrbuch, die "Institutio christianae religionis", um Toleranz wirbt und den neuen Glauben vom Geruch des revolutionären Umsturzes zu befreien versucht, muss er über Strassburg in die Schweiz fliehen. Der Prediger Guillaume Farel überredet Calvin, der nur auf der Durchreise in Genf weilt, in der frisch reformierten Stadt den Glauben in die Praxis umzusetzen. Calvin entwirft eine strenge "Kirchenzucht", die auf wachsenden Widerstand stößt. 1538 wird er ausgewiesen, doch schon drei Jahre später entspricht er den inständigen Bitten des Stadtrates, es ein zweites Mal in Genf zu probieren. Diesmal bleibt Calvin und krempelt das Gemeindeleben und die Liturgie komplett um. Er hält etwa 200 Predigten pro Jahr und legt in mehr als 30 Schriften die Bibel im Geiste der Reformation aus. Zwar gelingt es Calvin, die reine Lehre in Genf zu etablieren, doch fordert seine "Tyrannei der Tugend" auch Opfer. Bei ihnen entschuldigt sich Calvin auf dem Sterbebett im Mai 1564.


[Sendung nachhören] zum Downloaden " Ziel speichern unter.."

12.06.09

Francis Drake - Freibeuter, Entdecker, Abenteurer

Francis Drake, geboren 1543, Pirat im Dienst der Königin, begann als Sklavenhändler. Er plünderte spanische Schiffe und Küstenstädte, umsegelte die Welt und schlug die mächtigste spanische Flotte aller Zeiten, die legendäre Armada, in die Flucht. Die englischen Schatzkammern füllten sich mit unermesslichen Reichtümern, doch Königin Elisabeth I. gab sich auf diplomatischem Parkett völlig ahnungslos. Ihr Lieblingspirat war ihre gefährlichste Geheimwaffe. Er läutete das Ende der spanischen Weltherrschaft ein und wurde Englands Nationalheld, ein "Robin Hood der Ozeane".


[Sendung nachhören] zum Downloaden " Ziel speichern unter.."

08.06.09

Der ewige Schatten des Che Guevara

Che Guevaras Bild ist überall: auf Fahnen über Großdemos, auf dem T-Shirt von Robbie Williams, auf Modeartikeln aller Art. In seinem in die Ferne gerichteten Blick kann man sich wiederfinden, auch wenn man kein Revolutionär ist, sondern lediglich die Sehnsucht nach einem etwas wilderem Leben in sich spürt. Wer täte das nicht ab und zu? Che ist für alle da. Che ist schick. Der Mensch hinter dem Mythos hatte Eigenschaften, die zur Verklärung einladen: Nach der Befreiung Kubas von der Batista-Diktatur wurde er kein Bonze, materielle Güter waren ihm egal, er legte sich mit den Sowjetrussen und mit seinem alten Kampfgefährten Fidel Castro an. Er blieb der Revolution treu und opferte sich für sie. Aber Che war auch verantwortlich für Hinrichtungen und schwere politische Fehler, die dem kubanischen Volk schadeten, er neigte zur Selbstüberschätzung. Ein Blick auf die Realität hinter der Legende lohnt sich!


[Sendung nachhören] zum Downloaden " Ziel speichern unter.."

29.05.09

Kaiser des Abendlands - Der Frankenkönig Karl der Große

Er war der bedeutendste aller aus der Völkerwanderung hervorgegangenen Germanenkönige: Carolus Magnus, Karl der Große. Aus der Tradition der Reiterkrieger stammend war er auch noch als Herrscher ständig mit seinem Heer unterwegs, um die Grenzen seines riesigen Reiches zu festigen oder weiter auszudehnen. Gleichzeitig war er Kaiser "von Gottes Gnaden", war also vom römischen Papst voll anerkannt und hatte somit auch die geistliche Weihe. Nach seinem Tod im Jahre 814 entstand bald ein regelrechter Karlskult und um sein Leben und Wirken ranken sich seitdem viele Mythen und Legenden. Doch wie sehen Wissenschaftler den "Stammvater von Deutschland und Frankreich" heute? War er der gefürchtete "Sachsenschlächter" oder eher der feingeistige Pionier abendländischer Kultur? Karl, der brutale Eroberer oder Karl, der Begründer Europas?


[Sendung nachhören] zum Downloaden " Ziel speichern unter.."

21.05.09

Babylon – Mythos und Wirklichkeit

Alexander der Große wollte sie zur Hauptstadt seines Riesenreiches machen. In der Bibel gilt sie als Inbegriff des Bösen, und ihr immenser Reichtum war bereits in der Antike sagenumwoben: Babylon, Hauptstadt eines Imperiums, das bis heute ein denkbar schlechtes Image hat: Zügellosigkeit, Brutalität, Verrohung der Sitten und Größenwahn – so lauteten lange die klischeehaften Vorwürfe gegen die kulturelle und militärische Großmacht des Altertums.

Doch das ehrgeizige Babylon schuf nicht nur den berühmten Turm zu Babel und die hängenden Gärten der Semiramis – eines der Sieben Weltwunder. Dort entstanden auch die ersten aufgeschriebenen Gesetze der Menschheit, eine ausgeklügelte Astronomie und Mathematik sowie eine Architektur, die wegweisend ein sollte.


[Sendung nachhören] zum Downloaden " Ziel speichern unter.."

18.04.09

Im Zeichen des Goldenen Greifen -Königsgräber der Skythen

Der podcast zur Ausstellung von 06. Juli bis 01. Oktober im Martin Gropius Bau in Berlin

Folge 01 | Skythen, Saken, Sauromaten

Hermann Parzinger, Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts und Initiator der Ausstellung "Im Zeichen des Goldenen Greifen. Königssgräber der Skythen", gibt eine Einführung zu den Reitervölkern der Eurasischen Steppe und erläutert den kulturhistorischen Wandlungsprozess, der an der Wende vom 9. zum 8. vorchristlichen Jahrhundert im Süden Sibiriens einsetzte.
(10:45 min)

Folge 02 | Die Anfänge der Archäologie in Russland

Es war Zar Peter der Große, der dem Raubgräbertum im frühen 18. Jahrhundert Einhalt gebot und sich für den Schutz von Bodendenkmälern einsetzte. Ihm verdanken wir beeindruckende Fundstücke, die in seine "Sibirische Sammlung" eingingen.
(12:20 min)

Folge 03 | Das "Tal der Könige". Die frühe Skythenzeit in Tuva

"Dolina Zarej" - das "Tal der Könige" ist eine 30 Kilometer lange und etwa 10 Kilometer breite Talebene in der Nähe des Dorfes Arzan in Tuva. Hier bestatteten skythenzeitliche Reiternomaden über 500 Jahre lang ihre Verstorbenen.
(9:26 min)

Folge 04 | Das Fürstengrab von Arzan

Im Sommer 2001 machten Hermann Parzinger, Anatoli Nagler und Konstantin Cugunov in der Nähe des Dorfs Arzan eine der bedeutendsten Entdeckungen der Skythen-Forschung. Obwohl die Archäologen nicht auf der Suche nach Kostbarkeiten waren, nimmt der Goldschatz von Arzan natürlich auch in der Ausstellung "Im Zeichen des Goldenen Greifen. Königsgräber der Skythen" eine zentrale Rolle ein.
(12:53 min)

Folge 05 | Die Tagar-Kultur im Minusinsker Becken

Das Minusinsker Becken war seit jeher wegen seines milden Klimas ein beliebter Siedlungsort. Tausende sogenannter Ecksteinkurgane zeugen von der hohen Bevölkerungsdichte auch zu Zeiten der Skythen - und überliefern ein geheimnisvolles Totenritual...
(8:40 min)

Folge 06 | Die Pazyryk-Kultur im Altai-Gebirge

In der eisigen Kälte des Altai-Gebirges konserviert der Boden organische Materialien, die andernorts vergehen. Hermann Parzinger erklärt, dass sich die unter Steinhügeln befindlichen Grabkammern bald nach der Bestattung der Reiternomaden mit Wasser gefüllt haben, das durch die Kälte gefror. Da es im Altai auch im Sommer nie so warm wird, dass der Boden wieder auftauen könnte, scheint es fast als stünde die Zeit still.
(11:15 min)


Folge 07 | Im Eis konserviert. Die Mumien des Altai-Gebirges

Es sind besonders die Tätowierungen, die an den Mumien des Altai-Gebirges faszinieren. Hermann Parzinger beschreibt die Mumie, die in der Ausstellung zu sehen ist. Außerdem berichtet der renommierte Paläopathologe Michael Schultz, der am Medizinischen Institut der Universität Göttingen zur Zeit eine Mumie untersucht, die Hermann Parzinger im letzten Jahr im Altai geborgen hat, von seiner täglichen Arbeit am toten Körper.
(14:35 min)

Folge 08 | Die Saken Kasachstans

Im Jahr 1970 wurde im Rahmen einer Notgrabung das Grab des "Goldenen Mannes von Issyk" gefunden. Aufgrund des Goldreichtums handelte es sich um eine archäologische Sensation. Dem jugendlichen Sakenfürsten wurde eine geheimnisvolle Silberschale mit ins Grab gegeben, in die eine bis heute nicht entschlüsselte Runenschrift eingeritzt ist. Hermann Parzinger berichtet darüberhinaus vom Großen Kurgan von Bajkara, der nördlich der sakischen Gebiete liegt, und der nicht weniger geheimnisvoll ist.
(15:00 min)

Folge 09 | Die Sauromaten zwischen Ural und unterer Wolga

Die Sauromaten sollen von den sagenumwobenen Amazonen abstammen. So berichtet es Herodot im 5. Jahrhundert vor Christus. Ob der Mythos eine wissenschaftlich belegbare Grundlage hat, wird Hermann Parzinger in dieser Folge des podcasts erläutern. Außerdem werden die weitreichenden Handelsbeziehungen der Sauromaten thematisiert und an Exponaten der Ausstellung belegt.
(11:12 min)

Folge 10 | Die Skythen im Umfeld des Kaukasus

Luxuriöse Grabbeigaben, die zum Teil aus Vorderasien stammen, und riesige Kurgane sprechen dafür, dass im Kaukasus, Mitte des 7. Jahrhunderts vor Christus, skythische Fürsten bestattet wurden, die an Kriegszügen nach Vorderasien teilnahmen. Ihre Feinde, darunter Assyrer, Meder und Ägypter, müssen sie sehr gefürchtet haben, denn es sind grausame Sitten, die Herodot den Skythen bei kriegerischen Handlungen nachsagt.
(11:11 min)

Folge 11 | Die ?Königsgräber der Skythen?

Im Gebiet nördlich des Schwarzen Meeres, der heutigen Ukraine, trafen die Skythen auf die Hochkultur der Alten Griechen. Die griechischen Einflüsse auf die skythische Kunst sind deutlich zu spüren. Verwunderlich bleibt, weshalb die Skythen nie eine Schrift entwickelt haben.
(11:15 min)


Folge 12 | Die Skythen vor den Toren Mitteleuropas

Der ?Goldschatz von Vettersfelde?, etwa 100 Kilometer südöstlich von Berlin, im heutigen Polen gelegen, war eine archäologische Sensation. Nicht allein wegen der goldglänzenden Artefakte. Kamen die Skythen bis nach Polen? Wo endete das Reich der Skythen? Hermann Parzinger beschreibt in dieser letzten Folge unseres podcasts das Verschwinden der skythischen Kultur aus der Geschichte.
(12:58 min)


Link zum Podcast und Download