Ich habe schon eine Zeitlang diesen Link und habe ihn heute wieder gefunden :D
Wie baue ich eine Ballista?
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04.11.09
Ballistabauanleitung
Tags: Bauanleitung, Waffen
26.10.09
Römermarsch: Leiden für die Wissenschaft
Römermarsch: Leiden für die Wissenschaft,Heldenhaft, todesmutig und vor allem sehr zäh - die Soldaten der alten Römer mussten ganz schön viel aushalten. Und der Respekt vor den Leistungen der Legionäre wächst noch mehr, wenn man für ein paar hundert Kilometer in ihre Rolle schlüpft.
Tags: Antike, Dokumentation, Forschung, Roemer, Waffen
25.09.09
06.07.09
Schaukämpfe der Gladiatoren
Gladiatoren der FAMILIA GLADIATORIA PANNONICA demonstrieren ihre Waff en und ihre Ausrüstung auf dem Rheinland-Pfalz Tag 2009 in Bad Kreuznach
FAMILIA GLADIATORIA PANNONICA
Tags: Antike, Veranstalltungen, Waffen
17.01.09
Perser gegen Römer - Antiker Giftgasangriff
Britische Archäologen haben das Rätsel der zwanzig toten Legionäre von Dura-Europos gelöst: Die römischen Soldaten wurden 256 nach Christus offenbar bei einem Gasangriff getötet.
Es muss schnell gegangen sein für die römischen Soldaten. Kaum hatten die etwa zwanzig Legionäre den Tunnel erreicht, den feindliche Kämpfer der Sassaniden unter die Mauer der Garnison Dura-Europos gegraben hatten, wurden sie ohnmächtig. Wenige Minuten später waren sie erstickt.
Ihre Leichen sind die ältesten archäologischen Zeugnisse chemischer Kriegsführung in der Antike.
Britische Wissenschaftler haben jetzt das Drama rekonstruiert, das damals, im Jahre 256 nach Christus, unter den Mauern der syrischen Festung stattgefunden haben muss.
Die persischen Sassaniden waren unter ihrem König Schapur I. in Syrien und Mesopotamien eingedrungen, es kam zum Krieg mit den Römern unter Kaiser Valerian. Eine der großen Festungen der Römer in Syrien war die ursprünglich griechische Stadt Dura-Europos am Euphrat (kurz vor der Grenze zum heutigen Irak).
Die Perser versuchten, die Mauern der Garnison mit Tunneln zu unterminieren. Die Römer gruben nun selbst mindestens einen Tunnel, um sich dem Gegner unter der Erde in den Weg zu stellen. Doch es kam nicht zum Kampf.
Die Perser hatten die römischen Grabungsarbeiten offenbar gehört und sich vorbereitet. Als die Legionäre in ihren Tunnel durchstießen, kamen ihnen giftige Qualmwolken entgegen. Die Sassaniden hatten Kohlebecken aufgestellt, verbrannten Pech und Schwefelkristalle und setzten Blasebalge ein, um den dichten, erstickenden Rauch in den gegnerischen Tunnel zu treiben.
Quelle: sueddeutsche.de / Von Markus C. Schulte von Drach
Tags: Antike, Ausgrabungen, Roemer, Waffen
27.12.08
Römerhelm mit Perücke rekonstruiert
Psychologische Kriegsführung in der Antike: Wissenschafter haben erstmals einen römischen Reiterhelm mit üppiger Perücke aus Pferdehaar rekonstruiert. Bisher seien nur wenige Kavallerie-Helme mit Haar bekannt, die allesamt am Niederrhein zwischen Nimwegen und Xanten gefunden worden sind, erklärten am Donnerstag Wissenschaftler in Xanten.
Offenbar sollten diese ungewöhnlichen Helme dem Gegner einen besonderen Schrecken einjagen.
Mit aufwendigen naturwissenschaftlichen Methoden sei es nun gelungen, die akribische Herstellungstechnik und das Aussehen dieser Stücke zu ermitteln. Für die exakte Wiederherstellung des Helmes waren Experten am Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim und am Landesmuseum in Bonn verantwortlich. Das rekonstruierte Exemplar soll künftig gemeinsam mit einem Originalhelm aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. in dem neuen Xantener Museum gezeigt werden.
Diese speziellen Helme, die zwischen Stirn und Nacken dicht von einer Anzahl Zöpfchen aus Pferdehaar überzogen sind, scheinen eine "Spezialität" des vor 2000 Jahren am Niederrhein siedelnden Volkes der Bataver gewesen zu sein, die im Römerheer oft als Reiter gedient haben. Dies sagte Restaurator Frank Willer vom Rheinischen Landesmuseum Bonn. Der Helm wie auch die herabklappbare Gesichtsmaske aus Metall seien mit großer Präzision jedem Träger individuell angepasst worden, beschreibt der Experte. Die Zöpfe wurden mit großem handwerklichen Aufwand in etwa 200 Arbeitsstunden hergestellt und mit Baumteer als Ur-Klebstoff auf dem Metall befestigt.
Das fein geflochtene, glänzend schwarze Haar und das starre "Gesicht" des Reiters hoch auf seinem Pferd "wirkte abschreckend für jemanden, der das nicht kennt", beschreibt Willer den wohl beabsichtigten psychologischen Effekt des Helmes. Nach einem Aufstand der Bataver 69 n. Chr. sei dieser Helmtyp aber plötzlich verschwunden. Erst rund ein Jahrhundert später, so erklärte der Experte, tauchen Helme mit Zopfornament aus getriebenem Metall wieder auf: "Man imitiert nun, was man am Niederrhein getragen hat, überall im Imperium."
Quelle: vienna.at
16.12.08
Für Liebhaber der Antike
Ernst Künzl stellt Sachbuch über römischen Waffenschmuck vor
Ernst Künzl versteht es, die Vergangenheit anschaulich darzustellen. Er hält Geschichte lebendig, und er hat immer interessante Anekdoten parat. So auch bei der Vorstellung von Künzls neuem Buch im Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM), in der Abteilung Römerzeit. Jene Abteilung, deren Direktor Künzl einst gewesen ist.
"Unter den goldenen Adlern" heißt das Sachbuch, es geht darin um den Waffenschmuck des römischen Imperiums. Das Werk ist großzügig illustriert, es ermöglicht einen spannenden und authentischen Einblick in den Alltag der römischen Legionen. "Ich wende mich mit diesem Buch an die vielen Liebhaber der Antike, die mehr über das Thema erfahren möchten", sagte der Autor während der Präsentation.
Vorgestellt wurde das Sachbuch von einem Quartett: von Künzl selbst, von RGZM-Generaldirektor Falko Daim, von Albrecht Weiland, Geschäftsführer des Verlags "Schnell & Steiner", in dem das Buch erschienen ist, und von AZ-Redakteur Bernd Funke. Der Archäologie-Fachmann übernahm zugleich die Moderation der Buchvorstellung. "Das Buch ist kurzweilig, aufklärend, lesenswert", sagte Funke. Für den Fachmann sei es genauso interessant wie für den am römischen Reich interessierten Laien.
Ernst Künzl, Jahrgang 1939, hat in München, Frankfurt am Main und Köln Klassische Archäologie, Klassische Philologie und Alte Geschichte studiert. Von 1971 bis 2004 arbeitete er im RGZM. "Er genießt international ein großes Renommee", sagte RGZM-Generaldirektor Daim. "Das Buch hat er mit großem Engagement geschrieben", so Daim weiter. Außerdem verriet er: "Wir haben mit schon über weitere Buchprojekte gesprochen."
Mit einem Vortrag stimmte Künzl das Publikum auf sein neues Werk ein. Mit viel Witz und Charme verdeutlichte der Autor, dass vieles, was in Unterhaltungsmedien über die Antike verbreitet worden sei, schlicht falsch sei - auch wenn es sich dabei meist um Kleinigkeiten handele. Zum Beispiel habe die Berufsarmee der Römer anders ausgesehen als in einigen populären Filmdarstellungen. "Aber Comics wie Asterix und Filme wie Ben Hur bestimmen nun mal das Geschichtsbild", sagte Künzl.
Darüber beklagen wollte sich der Fachmann nicht. Sondern: "Ich hoffe, dass ich mich mit meinem Buch zumindest als kleiner Gegenpol zur Unterhaltungsindustrie werde behaupten können", sagte Künzl. Auf der einen Seite gebe es die Welt der Unterhaltungsindustrie, auf der anderen die Welt der "harten" Wissenschaft - und in der Mitte, in der "Zwischenwelt", da sehe er sich und sein neues Buch.
Ernst Künzl, Unter den goldenen Adlern. Der Waffenschmuck des römischen Imperiums, 154 Seiten, Farb- und Schwarzweiß-Abbildungen, 24,90 Euro, Verlag Schnell & Steiner.
Quelle: main-rheiner.de
Tags: Antike, Roemer, Veröffentlichungen, Waffen
14.12.08
Forscher entdecken Reste römischer Waffen
In einem Waldstück in Niedersachsen haben Archäologen Hunderte Überreste römischer Waffen gefunden. Sollten sie von einem Kampf zwischen Römern und Germanen stammen, wäre das eine Sensation - denn das blutige Geschehen spielte sich 200 Jahre nach der Varusschlacht ab.
Kalefeld - Schon am Mittwoch berichteten die Forscher über den Fund, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. Jetzt wurden erste Einzelheiten über das Schlachtfeld bei Northeim in Niedersachsen bekannt. Es liegt in einem hügeligen Waldstück auf einer Anhöhe in der Nähe des Kalefelder Ortsteils Wiershausen, sagte Bürgermeister Edgar Martin und bestätigte damit einen Bericht der "Northeimer Neuesten Nachrichten". Auf dem mehrere Hektar großen Gelände lieferten sich womöglich Römer und Germanen einen Kampf - rund 200 Jahre nach der vernichtenden Niederlage in der Varusschlacht.
Der "Jahrhundertfund" bringe das bisherige Geschichtsbild ins Wanken, erklärte Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU): Bislang gingen Historiker davon aus, dass sich die Römer nach der Niederlage in der Schlacht am Teutoburger Wald weit zurückzogen. Die Ausgrabung belege, dass sie auch noch zwei Jahrhunderte später mitten im Germanengebiet groß angelegte Militäroperationen durchgeführt haben. Das gilt freilich nur unter der Voraussetzung, dass nicht etwa Germanen mit römischen Waffen gegen andere Germanen gekämpft haben.
Seit dem Sommer haben Archäologen in dem Waldstück abgeschirmt von der Öffentlichkeit bereits 600 Fundstücke geborgen, vor allem Waffen und Waffenteile, erklärte Martin. Unter anderem seien Speerspitzen mit DNA-Anhaftungen und Pfeile aus Hölzern entdeckt worden, die aus Afrika stammen.
Den Sensationsfund hätten die Archäologen wohl einem Zufall zu verdanken, sagte Martin. Vor mehreren Jahren habe ein Bürger auf dem jetzt als Schlachtfeld identifizierten Gelände einen antiken Gegenstand gefunden. Im Sommer dieses Jahres zeigte der Mann das Stück der Kreisarchäologin, die darin einen Fund aus der Römerzeit erkannte. Daraufhin seien die Grabungen eingeleitet worden.
Seitdem wurde ein sechsstelliger Euro-Betrag für die Erforschung des Areals aufgewendet. Um Hinweise auf ein mögliches Lager der Römer in der Nähe des Schlachtfeldes zu finden, hätten Flugzeuge mit Spezialkameras das Gelände überflogen. Bei einer für Montag geplanten Pressekonferenz sollen die Funde präsentiert werden.
Quelle: spiegel.de
Tags: Antike, Ausgrabungen, Germanen, Roemer, Waffen
18.08.08
Alte Waffen Und Wissenschaftliche Geräte
Berufe - Vom Aussterben bedroht? ARTE stellt eine Reihe altehrwürdiger Handwerke vor, die in Reichtum und Vielfalt ihrer Arbeitsweisen und Produkte einzigartig sind.
Tags: Dokumentation, Waffen
09.08.08
Die Waffentechnik der Barbaren
Europa wurde erheblich durch das Römische Reich geprägt, doch gab es eine andere 'Zivilisation', ausgestoßen und größtenteils verachtet, die dem Kontinent ebenso ihren Stempel aufdrückte: die Barbaren. Vor allem, wenn es darum ging, Schlachten auszutragen, standen die ausgezeichneten Waffenschmiede und Metallverarbeiter den Römern in nichts nach. In dieser Episode von 'Moderne Wunder' stellt einer der besten Schmiede der Welt ein klassisches keltisches Schwert her und mit modernster Computertechnik wird eine 2600 Jahre alte Hügelfestung rekonstruiert. Außerdem wird gezeigt, wie ein kleiner Streifen Rohleder es ermöglichte, Streitwagen problemlos auf schwierigem Terrain zu manövrieren. Diese 'primitiven' Techniken werden mit den scheinbar weiter entwickelten römischen verglichen und die Unterschiede in Fertigung und Anwendung mithilfe eines Computerprogramms darstellt und bewertet - mit erstaunlichen Ergebnissen.
16.05.08
Die Entstehung des Langbogen
Bereits um die Geburt von Jesus Christus verwendeten die nordeuropäischen Stämme den Langbogen. Die größte Verbreitung fand der Langbogen aber im frühen bis späten Mittelalter.
Die Schlacht von Crécy im Jahre 1346 und die Schlacht bei Agincourt im Jahre 1415 wurden durch den massiven Einsatz von Langbogenschützen gewonnen. Dass französische Herr unterlag dem in diesem Krieg Berühmt gewordenen Langbogen. Der Langbogen galt von da an lange als krieg Entscheidende Waffe.
Versuche mit Nachbauten dieser alten Langbögen haben ergeben dass zum damaligen Zeitpunkt der Langbogen eine Zugkraft von 42 – 59 N hatte. Das entspricht einer Zugkraft von ca 100 bis 132 lbs.
Spätere Skelettfunde haben ergeben dass die damaligen Bogenschützen großen körperlichen Belastungen ausgesetzt ausgesetzt waren. Die Bogenschützen wiesen starke Veränderungen am Schultergelenk und am Haltearm auf. Auf der anderen Seite führten diese starken Langbögen eine sehr Durchschlagskraft auf, mit der die Schutzschilde und Kettenrüstungen leicht durchschossen werden konnten.
Nach heutigen Schätzungen konnten sogar Eichenbohlen und Eichenplatten mit einer Dicke bis zu 2,5 cm durchschlagen werden. Die Pfeile erreichten eine Geschwindigkeit bis zu 45 m/s. Das entspricht einer Geschwindigkeit bis zu 160 km/h.
Gut ausgebildete Langbogenschützen waren in der Lage 10-12 Pfeile auf ein 200 Meter entferntes Ziel innerhalb einer Minute abzuschießen. Was bei der oben erwähnten Zugkraft eine beachtliche Leistung war.
Sehr viel Wert wurde auf die Menge der abgeschossenen Pfeile gelegt, da in Schlachten eher ganze Gebiete als Einzelziele beschossen wurden.
In den Bogenschlachten konnten so von 1000 Bogenschützen bis zu 500 Pfeile verschossen werden. Durch diesen hohen Verbrauch konnte der "Industriezweig" Bogenbauer sehr lange am Leben gehalten werden.
Das Holz der Eibe ist am besten für den Langbogen geeignet. In England ging man sogar soweit, das in speziellen Gebieten riesige Eiben Kulturen entstanden sind.
Tags: Waffen