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26.09.09

Arbeitsloser findet riesigen Goldschatz in England

Es ist der Traum eines jeden Goldjägers: Ein Hobby-Schatzsucher hat in England den bisher größten Goldschatz aus der Zeit der Angelsachsen entdeckt. Auf dem Acker eines benachbarten Bauern in der Grafschaft Staffordshire fand der arbeitslose Mann mit seinem Metalldetektor bis zu 1.500 Stücke, darunter vor allem Kriegsausrüstung.

Der Schatz stammt vermutlich aus dem siebten Jahrhundert und soll Millionen wert sein. Archäologen halten den Fund für den größten und bedeutendsten aus der Zeit des germanischen Stammes. Der Finder Terry Herbert sagte, der Schatz sei so groß, dass er nur noch von Gold geträumt habe. "Stell dir vor, du bist zu Hause und jemand hört nicht auf, Geld durch deinen Briefschlitz zu stecken - so war das."

Für Archäologen hat der Fund in Mittelengland jedoch noch eine ganz andere Dimension: Der Schatz sei vermutlich bedeutender als der von Sutton Hoo in Ostengland. Dort fanden Archäologen vor 70 Jahren eine Grabstätte mit 1,6 Kilogramm Gold. "Dies wird unsere Ansichten über das angelsächsische England radikal verändern", sagte Leslie Webster, Expertin beim British Museum. Ein Richter in Staffordshire deklarierte den Fund am Donnerstag offiziell als Schatz - das bedeutet, dass er zur Krone gehört und von Museen erworben werden kann.

Der Fund besteht aus 5 Kilo Gold und 1,3 Kilo Silber. Dazu gehören aufwendig dekorierte Schwertgriffe und Helm-Teile. Experten gehen davon aus, dass sie aus höchstem Adelshaus stammen. Auch ein Goldband mit biblischer Inschrift aus dem Alten Testament und bis zu drei Kreuze gehören zu den Fundstücken.

Die Archäologen rätseln nun über die Herkunft des Schatzes. "Reichtum von solchem Ausmaß muss wohl einem König gehört haben", sagte Roger Bland, der beim British Museum für Schätze verantwortlich ist. Es könnte sein, dass die Besitzer die Stücke in gefährlichen Zeiten versteckt hätten, um sie später wieder auszugraben. Der Fundort liegt im einstigen angelsächsischen Königreich Mercia. Bland sagte, der Wert des Schatzes belaufe sich auf eine siebenstellige Summe.

"Es sieht wie eine Sammlung von Trophäen aus", sagte Kevin Leahy von der Organisation Portable Antiquities Scheme. Es gebe jedoch noch unzählige offene Fragen, "das wird noch für Jahrzehnte diskutiert werden". Derzeit liegt der Fund im Birmingham Museum and Art Gallery. Teile davon sollen von Freitag an rund zwei Wochen ausgestellt werden.

Herbert hatte den Schatz im Juli in der Nähe seines Hauses entdeckt. Anschließend buddelte er fünf Tage lang nach den Stücken und informierte Archäologen. "Ich habe mir ständig vorgestellt, was ich am nächsten Tag finden werde", sagte der 55-Jährige. Seinen Detektor habe er vor 18 Jahren auf einem Flohmarkt für ein paar Pfund gekauft.

Zwar wird es noch einige Zeit dauern, bis der genaue Wert der Entdeckung feststeht. Aber ist der Schatz einmal verkauft, geht das Geld an Herbert und den Bauern, unter dessen Feld das Gold schlummerte. "Das ist mehr Spaß, als im Lotto zu gewinnen", sagte Herbert. Er wolle sich für den Erlös einen Bungalow kaufen. Und auch auf ein besseres Image hofft er: "Die Leute lachen über Sondengänger. Sie sagen 'piep, piep, der sucht nach Pennies'. Aber wir sind da, um solche Sachen zu finden - und sie liegen da draußen."

Wer waren die Angelsachsen?

Aus den Küstenländern der Nordsee wanderten im 5. und 6. Jahrhundert germanische Stämme auf die Britischen Inseln aus. Die Angeln, von denen der Name England abgeleitet ist (Altenglisch 'engla land' - "Land der Angeln"), kamen aus dem Gebiet des heutigen Schleswig-Holstein und von der dänischen Insel Fyn (Fünen), die Sachsen aus dem Gebiet zwischen den Unterläufen von Weser und Elbe. Die Angelsachsen eroberten das britische Tiefland und verdrängten die dort siedelnden Kelten.

Die Einwanderer verehrten germanische Götter wie Tiu (Tyr), Wotan und Donar (Thor). Die englischen Wochentage Tuesday (Dienstag), Wednesday (Mittwoch) und Thursday (Donnerstag) erinnern noch heute daran.

Erst mit Augustinus von Canterbury begann 597 in Kent allmählich die Christianisierung durch Missionare aus Frankenreich, Irland und Rom. Die Namen angelsächsischer Königreiche sind bis heute in den Namen englischer Grafschaften oder Regionen erhalten - wie Essex, Middlesex, Sussex oder Wessex.

Quelle: rtl.de


Birmingham Museum and Art Gallery

04.07.09

Britische Soldaten dienten in Wiesbadener Römerlager

Es sind nur einfache Erdlöcher, doch für den Archäologen Claus Bergmann haben sie besondere Bedeutung. Seit drei Wochen graben er und seine Mitarbeiter vom hessischen Amt für Denkmalpflege bei zeitweise brütender Hitze im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel. Ihre Ausgrabungsstätte ist so groß wie ein Fußballfeld. Zu sehen gibt es auf dem staubigen Areal weder Mauern noch Steine,
doch die Archäologen sind sich sicher, mitten in einem römischen Militärlager aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus zu stehen.

Lediglich verschiedene Farben der freigelegten Lehm- und Sandschichten zeichnen ein Bild der vergangenen 2000 Jahre. „Sie sind genauso aussagekräftig wie eine Mauer“, sagt Bergmann. Teilweise sind die dunklen Ränder des Grabens messerscharf zu erkennen. Rund 180.000 Euro kostet das Projekt. Die Ausgrabungsstelle soll erst dokumentiert und dann wieder zugeschüttet werden, bevor sich dort ein landwirtschaftlicher Betrieb ansiedelt. „Es ist das erste Mal, dass ich eine derartige Ausgrabung erlebe“, sagt Wiesbadens Baudezernent Joachim Pös (FDP) bei einem Rundgang.

Zwei Meter tiefer Spitzgraben um „Castellum Romanum“

Bei der 60 mal 75 Meter großen Anlage mit vier Toren und vier Ecktürmen handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um ein Kastell, das zwischen den Jahren 150 und 200 nach Christus entstand. Es gehörte zur Vorfeldverteidigung des großen Legionslagers auf der anderen Rheinseite in Mainz. Eingerahmt wurde das „Castellum Romanum“ von einem etwa zwei Meter tiefen Spitzgraben. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Lager von den römischen Soldaten nur für kurze Zeit - maximal drei Monate - genutzt wurde.

„Es ist zu einer Zeit entstanden, in der es friedlich zuging“, sagt der Archäologe. Die Lage im damaligen Hinterland abseits des Rheins spreche dafür, dass es lediglich als Übungslager gedient habe. Die Anordnung der Tore lasse darauf schließen, dass römische Legionäre aus dem besetzten Großbritannien dort stationiert gewesen seien. „Etwa 120 Soldaten haben hier für den Ernstfall geprobt“, vermutet Bergmann.

Neben den Überresten der damals bis zu sieben Meter hohen Türme entdeckten die Arbeiter im Erdboden auch steinerne Schleudergeschosse und römische Scherben. „Alles was wertvoll war, haben die Soldaten nach ihrem Abzug mitgenommen.“ Kurz nach Auflösung des Lagers sei alles wieder zugeschüttet worden. Die Grabung ist der Vorläufer der umfangreichen Erkundung eines römischen Gutshofs („Villa Rustica“), der unter einem angrenzenden Gewerbegebiet versteckt liegt.

Quelle: faz.net/

12.06.09

Francis Drake - Freibeuter, Entdecker, Abenteurer

Francis Drake, geboren 1543, Pirat im Dienst der Königin, begann als Sklavenhändler. Er plünderte spanische Schiffe und Küstenstädte, umsegelte die Welt und schlug die mächtigste spanische Flotte aller Zeiten, die legendäre Armada, in die Flucht. Die englischen Schatzkammern füllten sich mit unermesslichen Reichtümern, doch Königin Elisabeth I. gab sich auf diplomatischem Parkett völlig ahnungslos. Ihr Lieblingspirat war ihre gefährlichste Geheimwaffe. Er läutete das Ende der spanischen Weltherrschaft ein und wurde Englands Nationalheld, ein "Robin Hood der Ozeane".


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04.02.09

Schatztaucher finden "HMS Victory"

Seit mehr als 260 Jahren rankt sich ein Mysterium um das britische Kriegsschiff "HMS Victory" - jetzt hat eine Schatztaucherfirma angeblich das Wrack entdeckt. Das Schiff war 1744 mit einem Schatz im Ärmelkanal gesunken. 1100 Mann fanden den Tod.



Die US-Firma Odyssey Marine Exploration teilte am Montag in London mit, das Segelschiff im Ärmelkanal ausfindig gemacht zu haben. Die "Victory" war 1744 im Sturm vor der Kanalinsel Alderney mitsamt Goldschatz und 1100 Mann an Bord gesunken. Seitdem galt es als verschollen. Die "Victory" war auch Vorbild für Admiral Nelsons gleichnamiges Flaggschiff von der Schlacht von Trafalgar. Experten gehen davon aus, dass der Fund Milliarden wert sein könnte.

Zwei Kanonen geborgen

"Dieses Wrack zu finden, hat eines der größten Mysterien der Geschichte gelöst", sagte Greg Stemm, Gründer von Odyssey Marine Exploration. Die Forscher entdeckten das Wrack nach eigenen Angaben etwa 100 Kilometer von dem Ort entfernt, wo das Schiff damals gesunken sein soll. Zwei der mehr als 100 Kanonen seien geborgen worden, um das Schiff zu identifizieren. Einen genauen Fundort gab die Firma nicht an.

Odyssey Marine Exploration habe eng mit dem britischen Verteidigungsministerium und der Marine zusammengearbeitet, erklärte Stemm. Das Ministerium betonte, das Wrack sei "hoheitlich geschützt". Als Militärschiff ist das Wrack im Besitz des Staates.

Streit um Funde

Odyssey Marine Exploration ist mit einer Entdeckung schon einmal in die Schlagzeilen geraten: Vor zwei Jahren gab sie den Fund eines spanischen Wracks mit einem Millionenschatz bekannt. Spanien erhob jedoch Anspruch darauf. Der Fall ist immer noch anhängig. Das Kulturministerium in Madrid warf den Amerikanern Plünderung spanischen Kulturbesitzes vor.

Quelle:.heute.de

26.07.08

Der Teppich von Bayeux

Der um 1077 entstandene Wandteppich wurde auf Geheiß Bischofs Odos, des Halbbruders von William The Conqueror, in Auftrag gegeben und stellt auf 70 Metern Länge und 50 cm Breite die Eroberung Englands durch die Normannen im Jahre 1066 dar.
Die Darstellung von Kleidung, Waffen und Kampftechniken ist wesentlich detaillierter als die Überlieferungen in der zeitgenössischen Literatur und bildet so eine exzellente Primärquelle zur Forschung und für Nachbauten.
Hier ist eine Animation..




Der Teppich von Bayeux eigenroduktion

16.06.08

Stonehenge - Das ultimative Experiment

Stonehenge ist ein in der Jungsteinzeit begründetes Bauwerk in der Nähe von Amesbury in Wiltshire, England. Die kreisförmig angelegte Megalithstruktur ist die größte dieser Art und gibt trotz intensiver Erforschung noch immer viele Rätsel auf.

Zum Beispiel ist weiterhin ungeklärt, wie die Menschen des Neolithikums die riesigen Steinblöcke und Findlinge transportiert und die Decksteine hoch gehievt haben. Es gibt Hypothesen und Experimente, doch keine schlüssigen Belege. Das originelle Fernsehprojekt unternimmt die maßstabgerechte Rekonstruktion der vor über 4.000 Jahren entstandenen Anlage, die heute nur noch etwa die Hälfte der ursprünglich vorhandenen Elemente umfasst.
Darlow Smithson leitet das Projekt, das etwa zehn Kilometer vom Schauplatz entfernt in einem Naturschutzgebiet durchgeführt wird. Als Material für die Nachahmung dienen maßstabgerechte Polystierenelemente, deren unterschiedliche Farben auf die verschiedenen Gesteinsarten wie Sarsenstein und Blaustein sowie auf behauene Steine und Findlinge verweisen. Außergewöhnlich an dem Unternehmen ist auch, dass die Bevölkerung mitarbeitet. Im Zuge des Wiederaufbaus lassen sich die oft kontroversen Thesen über Entstehung und Nutzung der Anlage besonders anschaulich darstellen:
Wie wurden die fünf Tonnen schweren Steine befördert? Woher kommen die bis zu 30 Tonnen schweren Sarsenblöcke? Gespräche mit dem Archäologen Mike Pitts, mit Audrey Burl, der Autorin zahlreicher Werke über Stonehenge, und mit Professor Barrett von der Fakultät für Altertumswissenschaft der Universität Sheffield geben Einblick in die Geheimnisse von Stonehenge. Zwei Teams setzen Transporthypothesen in Szene: die traditionelle, die davon ausgeht, dass mit Fett behandelte Baumstämme benutzt wurden, und die revolutionäre Hebeltheorie von Gordon Pipes. Ferner geht der Dokumentarfilm den Fragen nach, ob Stonehenge als Sternwarte oder Kultstätte genutzt wurde. Dank 3D-Animation kann heute die These des Astronomen Gerald Hawkins aus den 60er Jahren veranschaulicht werden.


23.04.08

Der Teppich von Bayeux

Der um 1077 entstandene Wandteppich wurde auf Geheiß Bischofs Odos, des Halbbruders von William The Conqueror, in Auftrag gegeben und stellt auf 70 Metern Länge und 50 cm Breite die Eroberung Englands durch die Normannen im Jahre 1066 dar.
Die Darstellung von Kleidung, Waffen und Kampftechniken ist wesentlich detaillierter als die Überlieferungen in der zeitgenössischen Literatur und bildet so eine exzellente Primärquelle zur Forschung und für Nachbauten.



Hier ist nen kleines Video von mir. Zeigt Die Bilder des Teppichs von Bayeux. Habe es etwas mit mitteralterische music unterlegt.

04.03.08

König Heinrich VIII. Mörder auf dem Königsthron

König Heinrich VIII. ist hauptsächlich bekannt als mörderischer Ehemann, der zwei seiner sechs Ehefrauen hinrichten ließ. Doch mit seiner Politik legte er auch den Grundstein für Entwicklung Großbritanniens zur Weltmacht. Die Dokumentation untersucht Leben und Wirken dieses widersprüchlichen Monarchen.

Am 19. Mai 1536 um acht Uhr morgens steigt eine gerade 30-jährige Frau auf das Schafott vor dem Tower in London: Anne Boleyn, die Gemahlin des englischen Königs. Hinter ihrer Verurteilung steckt ihr Mann, Heinrich VIII. Zur Zeit der Hinrichtung soll er Tennis gespielt haben. Noch wenige Jahre zuvor hatte Heinrich an Anne hinreißende Liebesbriefe geschrieben. Wegen ihr hatte sich der tiefgläubige Katholik jahrelang mit dem Papst gestritten und schließlich die "Church of England", die Anglikanische Kirche von der Römisch-Katholischen abgespalten. Eine Revolution, vergleichbar der Reformation von Martin Luther in Deutschland.
Vielen ist Heinrich VIII. nur als Blaubart mit sechs Ehefrauen bekannt. Manchen gilt er als Visionär, der sich selbst zum Oberhaupt der Anglikanischen Kirche machte und dadurch ein unabhängiges Großbritannien schuf. Andere weisen darauf hin, dass er Tausende von Menschen zum Tode verurteilen ließ. "Blut- und Fettfleck im Buch der englischen Geschichte" nannte ihn deshalb Charles Dickens. Bis heute sind die politische Lebensleistung und die Persönlichkeit Heinrichs VIII. heftig umstritten. Wer war er wirklich?
Die Dokumentation sucht den Charakter dieses widersprüchlichen Herrschers zu ergründen: War er ein Tyrann oder ein weitsichtiger Monarch? Litt er vielleicht sogar an einer außergewöhnlichen Krankheit, die eine Persönlichkeitsveränderung verursachte? Medizinhistorische Untersuchungen und die Auswertung bisher kaum bekannter zeitgeschichtlicher Quellen sollen Antwort auf diese Fragen geben. Aufwändig inszenierte Szenen vom Hofe Heinrichs und die Spurensuche im heutigen Großbritannien vermitteln dem Zuschauer ein lebendiges Bild vom turbulenten Leben dieses Königs, der in seiner Regierungszeit das Fundament für Englands Entwicklung zur Weltmacht legte.





22.02.08

Arthur - König der Briten

Die Legende von König Arthur ist eine der bekanntesten Geschichten in der britischen Mythologie. Wer kennt ihn nicht, den sagenhaften König mit der schönen Frau Guinevere an seiner Seite und dem treuen Schwert Excalibur in seiner Hand? Doch was verbirgt sich wirklich hinter der Artussage? Die Dokumentation belegt, dass viele der berühmtesten Kapitel, wie etwa das über die Tafelrunde der Ritter oder über das Schwert im Stein, durch wirklich existierende Plätze und Ereignisse inspiriert worden sind.
Im 5. und 6. Jahrhundert sehnten die Kelten einen Helden herbei, der ihre Heimat vor der Übermacht der eindringenden Angeln und Sachsen retten sollte. Er kam - in Gestalt König Arthurs. Der Legende nach vertrieb er erfolgreich seine Widersacher, gut beraten vom Magier Merlin und unverwundbar durch das Zauberschwert Excalibur. Außerdem ließ Arthur eine mächtige Burg errichten: Camelot. Dort trafen sich die edelsten Ritter des Landes bei der Tafelrunde. Dramatischer Höhepunkt war die abenteuerliche Suche nach dem heiligen Gral.
Die Geschichte von König Artus, den Rittern der Tafelrunde und der Suche nach dem heiligen Gral ist längst Legende. Aber hat König Arthur wirklich gelebt? Zwar fanden Wissenschaftler immer wieder Indizien, die auf die Existenz des edlen Ritters hinweisen sollten, doch die meisten erwiesen sich als mittelalterliche Fälschungen. Im Sommer 1998 schließlich machten Archäologen an der Küste des englischen Cornwall eine erstaunliche Entdeckung: Sie fanden einen Tonscherben mit der mittelalterlichen Nennung des Namens "Artos".