Gladiatoren der FAMILIA GLADIATORIA PANNONICA demonstrieren ihre Waff en und ihre Ausrüstung auf dem Rheinland-Pfalz Tag 2009 in Bad Kreuznach
FAMILIA GLADIATORIA PANNONICA
06.07.09
Schaukämpfe der Gladiatoren
Tags: Antike, Veranstalltungen, Waffen
04.07.09
Britische Soldaten dienten in Wiesbadener Römerlager
Es sind nur einfache Erdlöcher, doch für den Archäologen Claus Bergmann haben sie besondere Bedeutung. Seit drei Wochen graben er und seine Mitarbeiter vom hessischen Amt für Denkmalpflege bei zeitweise brütender Hitze im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel. Ihre Ausgrabungsstätte ist so groß wie ein Fußballfeld. Zu sehen gibt es auf dem staubigen Areal weder Mauern noch Steine,
doch die Archäologen sind sich sicher, mitten in einem römischen Militärlager aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus zu stehen.
Lediglich verschiedene Farben der freigelegten Lehm- und Sandschichten zeichnen ein Bild der vergangenen 2000 Jahre. „Sie sind genauso aussagekräftig wie eine Mauer“, sagt Bergmann. Teilweise sind die dunklen Ränder des Grabens messerscharf zu erkennen. Rund 180.000 Euro kostet das Projekt. Die Ausgrabungsstelle soll erst dokumentiert und dann wieder zugeschüttet werden, bevor sich dort ein landwirtschaftlicher Betrieb ansiedelt. „Es ist das erste Mal, dass ich eine derartige Ausgrabung erlebe“, sagt Wiesbadens Baudezernent Joachim Pös (FDP) bei einem Rundgang.
Zwei Meter tiefer Spitzgraben um „Castellum Romanum“
Bei der 60 mal 75 Meter großen Anlage mit vier Toren und vier Ecktürmen handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um ein Kastell, das zwischen den Jahren 150 und 200 nach Christus entstand. Es gehörte zur Vorfeldverteidigung des großen Legionslagers auf der anderen Rheinseite in Mainz. Eingerahmt wurde das „Castellum Romanum“ von einem etwa zwei Meter tiefen Spitzgraben. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Lager von den römischen Soldaten nur für kurze Zeit - maximal drei Monate - genutzt wurde.
„Es ist zu einer Zeit entstanden, in der es friedlich zuging“, sagt der Archäologe. Die Lage im damaligen Hinterland abseits des Rheins spreche dafür, dass es lediglich als Übungslager gedient habe. Die Anordnung der Tore lasse darauf schließen, dass römische Legionäre aus dem besetzten Großbritannien dort stationiert gewesen seien. „Etwa 120 Soldaten haben hier für den Ernstfall geprobt“, vermutet Bergmann.
Neben den Überresten der damals bis zu sieben Meter hohen Türme entdeckten die Arbeiter im Erdboden auch steinerne Schleudergeschosse und römische Scherben. „Alles was wertvoll war, haben die Soldaten nach ihrem Abzug mitgenommen.“ Kurz nach Auflösung des Lagers sei alles wieder zugeschüttet worden. Die Grabung ist der Vorläufer der umfangreichen Erkundung eines römischen Gutshofs („Villa Rustica“), der unter einem angrenzenden Gewerbegebiet versteckt liegt.
Quelle: faz.net/
28.06.09
BEN HUR LIVE 2009
Der Roman "Ben Hur" war ein Welterfolg, der Kinofilm gewann elf Oscars. Mit BEN HUR LIVE© kommt die Legende jetzt als spektakuläres Live-Erlebnis zurück in die Arena. Die beispiellose Inszenierung der deutschen Produktionsfirma ART CONCERTS wird am 15. September 2009 Premiere in London feiern und wenig später auch in Österreich zu sehen sein. Mittels modernster Technik und auf hohem künstlerischem Niveau inszeniert, lässt BEN HUR LIVE© den Zuschauer in eine Geschichte eintauchen, die vor 2.000 Jahren spielt. Höhepunkt wird das legendäre Wagenrennen sein, bei dem sich fünf Quadriga-Gespanne ein rasantes Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Begleitet wird die Handlung von einem ergreifenden, symphonischen Soundtrack aus der Feder von Stewart Copeland (Gründer/Drummer "The Police").
50 Jahre nach der berühmten Romanverfilmung wird die "Monumental Arena Show" BEN HUR LIVE© eine neue Dimension atemberaubenden Theaters schaffen. Hinter dem Projekt steht ein hochkarätiges Kreativteam: Neben Stewart Copeland sind weitere namhafte Künstler wie Mark Fisher beteiligt, der bereits die "The Wall"-Tournee von Pink Floyd und zuletzt das Design für die Olympiafeierlichkeiten in Peking gestaltete.
Inszeniert wird BEN HUR LIVE© von Regisseur Philip Wm. McKinley (u. a. "The Boy from Oz"), das Buch schrieb der renommierte britische Autor Shaun McKenna ("Herr der Ringe" am Londoner Westend). Das Konzept stammt von Franz Abraham, dessen Firma ART CONCERTS die Show produziert.
BEN HUR LIVE© wird die historische Handlung mit den technischen Mitteln des 21. Jahrhunderts auf die Bühne bringen. Der Aufbau in einem 360º-Rund ermöglicht dem Zuschauer eine ungewöhnliche Nähe zu dem Geschehen im Zentrum der 2.500 qm großen Arena. Noch nie zuvor kamen in einer Indoor-Liveshow so aufwändige Special-Effects zum Einsatz: Waghalsige Stunts und eindrucksvolle Wasser-, Feuer, Wind-, Duft- und Soundeffekte sowie Großprojektionen auf einer Wasserwand machen die Inszenierung zu einem Erlebnis, das alle Sinne des Zuschauers anspricht. Rund 400 Darsteller und 100 Tiere, von Pferden und Eseln über Kamele bis hin zu frei fliegenden Greifvögeln, tragen das Flair einer antiken Arena in die modernsten Veranstaltungshallen Europas. Ob hektisches Treiben auf einem arabischen Basar, sportliche Wettkämpfe, eine spektakuläre Galeeren-Seeschlacht und das legendäre Wagenrennen: Zehn Szenen lassen das Publikum in die historisch-religiöse Handlung von Ben Hur eintauchen.
Die Show ist für die ganze Familie geeignet. Die Nachmittagsvorstellungen sind "kindgerechter", da in der Darstellung von Gewalt und Freizügigkeit deutlich beschränkt
benhurlive.com
Quelle: oeticket.com
Tags: Veranstalltungen
Die Kunst der Kelten in in Bern
Zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum wird mit der Ausstellung «Kunst der Kelten – 700 vor bis 700 nach Chr.» das Kunstschaffen der antiken Kelten in den Mittelpunkt gestellt. Präsentiert werden rund 450 Meisterwerke aus vierzehn Jahrhunderten. Die ausgesuchten Ausstellungsstücke stammen aus ganz Europa, vom Atlantik bis zu den Alpen und von Schottland bis nach Bulgarien. Die Ausstellung dauert bis zum 18. Oktober und entstand in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg in Stuttgart.
Einen Schwerpunkt der Schau bildet die hochentwickelte und oft rätselhafte Ornamentik der Kelten. Mittels Objekten, Grafiken und Computeranimationen wird sie verständlich und für die Besucher erfahrbar gemacht. Im Dialog mit Zeugnissen der klassischen Antike zeigt die Ausstellung, wie sich der typische Kunststil der Kelten entwickelt hat. So bilden griechische, etruskische und römische Kunstwerke in der Ausstellung nicht nur Kontraste, sondern veranschaulichen auch, wie die mannigfaltigen Beziehungen zu den antiken Hochkulturen das Kunstschaffen der Kelten angeregt und gefördert haben. Dennoch bleibt die Ausdrucksweise keltischer Kunst stets eigenständig und erfährt während mehr als tausend Jahren eine Entwicklung eigener Prägung, der erste Beitrag des Nordens an die europäische Kunstgeschichte.
Auch einige noch nie ausgestellte Neufunde aus Frankreich werden in Bern erstmals dem Publikum präsentiert. Darunter eine sogenannte Carnyx, eine Kriegstrompete. Sie wurde erst vor wenigen Jahren in einem keltischen Heiligtum in Westfrankreich gefunden und ist das am besten erhaltene derartige Stück, das man bis heute kennt. Ebenfalls eine Premiere, dank der Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg Stuttgart verlässt der Grabschatz des sog. "Keltenfürsten von Hochdorf" Deutschland für die Berner Ausstellung zum ersten Mal. Neben den Originalen wurde für die Ausstellung auch eine originalgetreue Rekonstruktion der gesamten Grabkammer im Massstab 1:2 angefertigt, die zeigt, wie der „Hochdorfer Fürst“ um ca. 530 v. Chr. im Grabhügel bestattet wurde.
Ornamente en detail
Ein eigenes Flair und besondere Kunstfertigkeit zeigten die Kelten für das Ornament. Sie erschufen eine einzigartige Fülle von komplizierten und oft rätselhaften Ranken-, Spiral- und Pflanzenornamenten. Um in das Wesen der raffinierten Konstruktionen einzuführen, ist jedem Ausstellungs-Kabinett ein kleines Kino angegliedert. Schritt für Schritt machen hier kurze Filmbeiträge nicht nur die komplexe Ornamentik verständlich, sondern auch Motiv- und Stilentwicklungen nachvollziehbar. Eine in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Zürich entstandener Film widmet sich dem berühmten Goldschatz von Erstfeld. Sie ermöglicht dem Besucher, die phantastische Figurenwelt der um 380 v. Chr. entstandenen Hals- und Armringe nicht nur am Original zu bewundern, sondern diese dank moderner Filmtechnik aus nächster Nähe und von allen Seiten zu betrachten.
Zum Schluss: Keltische Kunst im Buch
Die Nachblüte der keltischen Kunst repräsentiert am Schluss der Ausstellung ein Meisterwerk der irischen Buchmalerei: der vor über 1200 Jahren geschaffene Codex 51 aus dem von irischen Mönchen gegründeten Kloster St. Gallen. Das Evangeliar besticht durch den Reichtum und die Komplexität seiner Dekoration und ist in der Ausstellung im Original zu bewundern. Eine Multivision zeigt zusätzlich die eindrücklichsten Seiten dieser Handschrift und illustriert, wie zu Beginn des Frühmittelalters keltische Ornamentkunst, germanische Flechtbänder und die christliche Kreuzform zu einem neuen Stil verschmolzen.
Live: ein Nachbau der Kline
Als besondere Attraktion wird im Park des Historischen Museums eine Keltenschmiede aufgebaut. Unter Leitung des Fachmanns Markus Binggeli entsteht hier in Zusammenarbeit mit der pädagogischen Hochschule PHBern die Rekonstruktion der berühmten bronzenen Prunkliege aus dem Fürstengrab von Hochdorf bei Stuttgart. Mit welchen Werkzeugen haben die antiken Kelten gearbeitet? Wie wurde die Bronze gegossen und geschmiedet, wie die schönen, aufwändigen Verzierungen angebracht? In der nachgebauten Keltenschmiede wird das alles direkt am Objekt gezeigt und erklärt.
Die Kunst der Kelten
Ausstellungsdaten
18. Juni – 18. Oktober 2009
Historisches Museum Bern
Helvetiaplatz 5
3005 Bern
Tel. +41 31 350 77 11
Öffnungszeiten: Di – Fr 10–20h /Sa & So 10–17h
Öffnungszeiten Keltenschmiede im Park: Di, Mi und So 10 – 17h
Weitere Informationen:
Links:
Historisches Museum Bern
Quelle: .archaeologie-online.de
Tags: Antike, Europa, Kelten, Veranstalltungen
26.06.09
Johannes Calvin – Der Genfer Reformator
Mit 500 Jahren Abstand betrachtet, ist Johannes Calvins Wirken eine Erfolgsgeschichte und sein Nachwirken eine Sensation. Hundert Millionen Menschen weltweit folgen heute den Glaubenslehren des Reformators, der für die Schweiz und Frankreich war, was Martin Luther für die Deutschen verkörperte: ein Erneuerer des Glaubens und Gemeindelebens. Geboren wird Johannes Calvin als Jean Cauvin 1509 in der nordfranzösischen Stadt Noyon. Er studiert Theologie und Jura in Paris und Orléans und wendet sich nach einem Bekehrungserlebnis um 1534 der Reformation zu. Obwohl sein bekanntestes Lehrbuch, die "Institutio christianae religionis", um Toleranz wirbt und den neuen Glauben vom Geruch des revolutionären Umsturzes zu befreien versucht, muss er über Strassburg in die Schweiz fliehen. Der Prediger Guillaume Farel überredet Calvin, der nur auf der Durchreise in Genf weilt, in der frisch reformierten Stadt den Glauben in die Praxis umzusetzen. Calvin entwirft eine strenge "Kirchenzucht", die auf wachsenden Widerstand stößt. 1538 wird er ausgewiesen, doch schon drei Jahre später entspricht er den inständigen Bitten des Stadtrates, es ein zweites Mal in Genf zu probieren. Diesmal bleibt Calvin und krempelt das Gemeindeleben und die Liturgie komplett um. Er hält etwa 200 Predigten pro Jahr und legt in mehr als 30 Schriften die Bibel im Geiste der Reformation aus. Zwar gelingt es Calvin, die reine Lehre in Genf zu etablieren, doch fordert seine "Tyrannei der Tugend" auch Opfer. Bei ihnen entschuldigt sich Calvin auf dem Sterbebett im Mai 1564.
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Tags: Mittelalter, Podcast, Religion
Eine Ente wird 75 – Donald Duck zum Geburtstag
Er tauchte zum ersten Mal am 9. Juni 1934 in einem Trickfilm auf: Donald Duck. Eine der meistgeliebten Figuren der Comicwelt. Etwas tollpatschig, ein wenig leichtsinnig und zugleich cholerisch veranlagt – und dabei doch nur auf der Suche nach Harmonie und ein bisschen Glück. Am liebsten verbringt Donald Duck seine Zeit in der Hängematte. Eine liebevolle Ente, die nun auf 75 Jahre großer und kleiner Abenteuer zurückblicken kann.
Wie hat sich das Geschöpf des großen Comiczeichners Carl Barks entwickelt? Wie wurde die Ente zu solch einer erfolgreichen Figur?
23.06.09
Rom Staffel 2 ab dem 4. Juli auf RTLII
Alle die bis jetzt noch nicht die Gelegenheit hatten, in Rom zu sehen, müssen das jetzt nachholen, denn Rom geht jetzt in eine neue Runde.
44 vor Christus: Die Ereignisse an den Iden des März erschüttern das Römische Imperium. Caesar ist tot, erstochen von seinen Widersachern im Senat. Die zweite Staffel von „Rom“ beginnt mit den ersten Stunden nach der Ermordung. Es ist der Anfang einer unruhigen Zeit, die von Gewalt und Krieg geprägt ist. Ein erbarmungsloser Kampf um die Macht entbrennt, zwischen Octavius, dem legitimen Erben Caesars, und Marc Anton, seinem langjährigen Weggefährten, der selbst nur knapp den Schergen des Brutus entkommen konnte. Inzwischen wartet Cleopatra in Ägypten ab, um später dem Mann ihre Gunst zu schenken, der wie der sichere Sieger um die Macht in Rom aussieht.
Lucius Vorenus gibt sich die Schuld am Tod Caesars, für dessen Schutz er verantwortlich war. Nach dem Freitod seiner Frau verflucht er seine Familie und droht wahnsinnig zu werden. Titus Pullo und Irene geben sich bei einem Ausflug aufs Land das Eheversprechen und ahnen nichts von den dramatischen Ereignissen in der Stadt. Atia ist durch das Erbe ihres Sohnes eine der mächtigsten Frauen Roms geworden. Intrigant und manipulativ nutzt sie ihre Stellung, um ihre eigene Macht noch weiter zu vergrößern. Doch auch Atia hat Feinde, die ihr nach dem Leben trachten…
Ausgestrahlt wir die zweite Staffel immer um 20.15 Uhr am Samstag ab dem 4. Juli.
Tags: Programmvorschau